Travel: Unterwegs auf La Réunion

Es gibt verschiedene Wege zum Ziel zu kommen. Diese wunderschöne Bucht im 'Paradies' zu erreichen. Man kann ein Mietauto nehmen. Und vorher in den Reiseführer schauen. Es geht aber auch anders .... 
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Saint Pierre, am ersten Weihnachtsfeiertag. Gut eine viertel Stunde stehen wir an der Uferstraße. Noch haben wir hier kein einziges Taxi gesehen. Deshalb entschließen wir uns zum Busbahnhof zu laufen. Bei 33 Grad in der Sonne. Mit Rucksäcken um die 14 Kilo. Dort angekommen werden erst einmal die verschwitzten T-Shirts gewechselt. Seltsame Gestalten schleichen hier entlang. Immer und immer wieder. Nur jetzt nicht die Rucksäcke aus den Augen lassen. Keine Bude hat offen. Nur ein Automat, indem Schokoriegel liegen. Snicker, Mars und Kitkat für 1,30 Euro das Stück. Durch die Wartehalle tippeln ein paar Tauben. Aus den Lautsprechern im Terminal erklingt ein Blues. Nach einer halben Stunde kommen hier ein paar gelbe Busse an. Immerhin besteht nun die Hoffnung, dass wir demnächst noch weiter kommen. Dass Ziel liegt 19 Autominuten entfernt. 14 Kilometer in Richtung Osten …..

Volles Risiko: Vulkanforscher am Merapi (2002, 9 min)

3000 Meter Höhe - inmitten von Schwefelwolken. Mit Gasmaske habe ich noch nie einen Film gedreht. Auf dem Merapi steht der Wind heute ungünstig, kommt von Süden. Das heisst: arbeiten in Schwefeldämpfen, die aus Dutzenden von gelben Erdöffnungen kommen. Nur 300 Meter ist der Dom weg. An ihm kommt das feste, heiße Gestein aus dem Inneren des Vulkans. Ulrich Serfling und sein Team hat mit den widrigen Bedingungen unterhalb des Gipfels zu kämpfen. Arbeiten auf einem Vulkan, der zu den gefährlichsten der Welt zählt.

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